l’aprèsmidi d’un faun


In der Sonntagsmittagshitze

vor meinem Hügel

entrollen sich die abgemähten

Weizenfelder bis zum Horizont.

Ich zähle eine Hand voll Dörfer

in meinem Sommerbild:

graue Steinhaufen, eingebettet in ein Netz

von Eichen-Hecken, schmalen Straßenbändern

und laubgrünen Senken.

 

Und nichts bewegt sich.

Nur über die Maisfelder geht von Zeit zu Zeit

der sanfte Sonnenwind hinweg.

Die Zeit steht.

 

Still sitze ich am Wiesenrand,

starre in die helle, heiße Welt,

die dort den Tag erträumt

unter der weißen Bläue.

 

Und lausche:

im Farn ein Rascheln,

die Ginsterschoten knacken

platzend in der Hitze.

Ich schaue hin:

Da sitzt er,

halb verdeckt von Gräserrispen.

Er schaut zu mir herüber

und setzt die Flöte an.

Antwort schreiben