Unter dem Sand

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Der Wind peitscht
Sand
über den Flutsaum.
Er weht dich zu.
Ich sehe noch dein Haar
und wenig noch vom Blau
deines Pullovers.
Mehr nicht.

Ein neuer Windstoß
entblößt erneut
deine Wangen,
deine Hände.

Ich starre und
warte.
Irgendwann,
hat der Dünensand
dich
ganz bedeckt.

Ich muss Geduld haben
mit dir.
So hast du gesagt.

Die Stelle, wo du liegst
sieht unberührt und glatt aus.
Morgen vielleicht
wird die Flut
dich schon wieder frei schwemmen.

Aber dann bin ich längst
hinter den Dünen
verschwunden und
auf dem Weg zu mir nach Hause.

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