Monatsarchive: November 2008

an die traurige Tochter in der Ferne

  Du gehst die Wege, die du gehen willst. Ich schaue zu und bleibe leise und von ferne stehn. Weit weg von mir ersteigst du unbekannte Berge, sprichst fremde Sprachen, die ich nicht verstehe, zeigst Wagemut, der mich das Staunen … Weiterlesen

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Meine Mitte

Meine Mitte liegt jenseits der Straße, die von mir zu dir führte. Die Zeiten, wo ich dir zulächelte, sind vorüber. Die Zeiten, wo dein Wohl mir über alles ging und ich dich behüten wollte wie ein Kind, die sind gewesen. … Weiterlesen

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Muttererschöpfung

ich wäre ja gerne weise und beschränkte mich freiwillig ohne zögern auf die rolle des zuschauers, auf die rolle der weisheit.  als mutter – von drei kindern – ist mir auch weisheit nicht vergönnt. ich sterbe in raten. ich bin das … Weiterlesen

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Am Abend vor der Scheidung

Bis zur silbernen Hochzeit hat es nicht gereicht. Aber fast. Sieben Jahre soll es dauern, bis man es wirklich vergessen hat. Da habe ich ja noch Glück gehabt. Drei sind schon rum.

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Nun bist du wirklich fort

  Die Sonne scheint durch alle meine Räume, die fortan nur noch mir gehören werden. Ich habe meine Freiheit und mein neues Leben. Ob ich auch wirklich meinen Frieden machen kann?  Das Fernsehn schweigt. Die Bilderflut ist fort. Die schrillen … Weiterlesen

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Der Absturz

Seine Stimme klopfte an ihre Haut und sie ließ ihn ein. Ihre Körper besiegelten den Bund ihrer Herzen. Lächelnd im Lichte des Frühlings überquerten sie das lebensfeindliche Land Hand in Hand wie im Flug.  Doch dann: Die Liebe setzte zur … Weiterlesen

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Altenliebe

Altenliebe 1 Was ich dir heute bieten kann ist nur noch schön, wenn es die Liebe sieht. Ich kann dir meine Jugend nicht mehr schenken. Als ich sie hatte, war sie mir nichts wert. Doch heute weiß ich lange schon … Weiterlesen

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Abendstille

Wir fahren in einem Boot in den Abend. Der Himmel ist beflockt mit Schäfchenwolken. Der Fluss fließt glatt und glänzt. Du bist bei mir. Du summst ein Lied. Die Mühen des Tages weichen aus unseren Zügen. Wir lehnen uns an … Weiterlesen

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Das Regenlied

Es ist schon lange hell. Ich lausche auf das leise Regenlied Und warte ohne Ungeduld auf deinen Schritt.  Durch einen Fensterspalt dringt plötzlich alt vertrauter Spatzenlärm und überwältigt mich mit einem Dutzend greller Bilder von andren Regenmorgen und von anderen, … Weiterlesen

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Goldwäscherei

Durch die weit geöffneten Fenster dringt Stunde um Stunde  das silbergraue Rauschen des großen Regens.  Wenn ich die Augen öffne,  blicke ich in ein  Wand großes Viereck verhangenen Himmels.  Nichts als weiche, warme Wolkenballen  hinter Birkenschleiern. Wir halten uns umschlungen … Weiterlesen

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